GMP+ 2025: Änderungen und Ende der CSA-GTP-Anerkennung – was bedeutet das für die Futtermittelindustrie

Der Futtermittelsektor steht vor wichtigen Veränderungen. Mit den GMP+ 2025 Änderungen und dem Ende der CSA-GTP-Anerkennung ändert sich viel für Ihren Rohstoffeinkauf und den Transport. Sind Sie verantwortlich für den Einkauf von Futtermitteln, die Transportplanung oder die Qualitätssicherung? Dann ist dies der richtige Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Sie vorbereitet sind.

Was ändert sich bei GMP+ 2025?

Das erneuerte GMP+ Feed Certification Scheme ist seit 2025 in Kraft. Sie haben ein Jahr Zeit, um Ihre Prozesse, Audits und Dokumentation an die neuen Anforderungen anzupassen.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Klarere Definitionen und Protokolle → weniger Interpretationsspielraum.
  • Strengere Audits → stärkerer Fokus auf risikoreiche Teile Ihres Prozesses.
  • Nachhaltigkeit und Antibiotikafreiheit → zunehmend Bestandteil der Zertifizierung.
  • Mehr Kettensicherung → zusätzliche Anforderungen an Ihre Lieferanten und Transportpartner.

Kurz gesagt: Die Messlatte liegt höher, und das erfordert Maßnahmen in Ihrem Unternehmen.

CSA-GTP-Anerkennung endet Ende 2025

Eine entscheidende Änderung ist, dass die gegenseitige Anerkennung mit CSA-GTP zum 31. Dezember 2025 endet. Ab dem 1. Januar 2026 wird CSA-GTP innerhalb von GMP+ TS1.2 nicht mehr akzeptiert.

Was bedeutet das für Sie?

  • Lieferanten, die nur CSA-GTP-zertifiziert sind, dürfen Sie nicht mehr beauftragen.
  • Transporte über CSA-GTP fallen nicht mehr unter die Anerkennung.
  • Sie müssen auf GMP+-zertifizierte Partner umsteigen oder mit Gatekeeper-Protokollen arbeiten.

Dies bringt zusätzlichen Verwaltungsaufwand und Absicherung mit sich. Bis Ende 2025 zu warten, ist daher keine Option.

Auswirkungen für Futtermittelunternehmen und Transport

Als Einkäufer, Transportplaner oder QA-Manager müssen Sie Entscheidungen treffen. Sind Ihre derzeitigen Lieferanten und Transportpartner auch nach 2025 noch gültig? Oder laufen Sie Gefahr, dass Verträge ungültig werden und Lieferungen ausfallen?

Zudem kann der Druck auf den Transport steigen. Weniger Anbieter bedeuten möglicherweise höhere Tarife und eine eingeschränktere Auswahl. Als Viehhalter oder Abnehmer merken Sie dies indirekt, da die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Futtermitteln stärker von einer streng gesicherten Kette abhängen.

Checkliste: So bereiten Sie sich vor

Möchten Sie sicherstellen, dass Sie gut vorbereitet in den Übergang zu 2026 gehen? Nutzen Sie dann diese Checkliste:

  • Prüfen Sie, ob Ihre Lieferanten GMP+-zertifiziert sind (nicht nur CSA-GTP).
  • Bewerten Sie Ihre Transportpartner hinsichtlich Zertifizierungen und Absicherung.
  • Erfassen Sie Verträge, die auch im Jahr 2026 noch gültig sind.
  • Erstellen Sie einen Übergangsplan und dokumentieren Sie Gatekeeper-Protokolle.
  • Planen Sie Audits und Neubewertungen rechtzeitig ein.

Je früher Sie dies tun, desto geringer sind die Risiken für Ihre Kette.

Wie die P. van der Kooij Groep Ihnen hilft

Bei der P. van der Kooij Groep sind wir vollständig GMP+ FSA und FRA zertifiziert und bei SecureFeed angeschlossen. Das bedeutet, dass Sie mit uns stets nach den höchsten Standards arbeiten.

Wir beraten Sie gerne bezüglich der Auswirkungen von GMP+ 2025 und helfen Ihnen mit praktischen Lösungen. Ob es um Futtermitteltransport, Tanklagerung oder den Einkauf von Futtermitteln geht: Wir sorgen dafür, dass Ihre Kette gesichert bleibt.

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